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Les Montmartrois de Berlin - Das Konzept
„Nach jeder Sitzung sind wir so verstört und durcheinander, daß wir uns gegenseitig versprechen, nicht wieder anzufangen, und am nächsten Tag ist nichts stärker als der Wunsch, sich aufs Neue in dieser katastrophischen Atmosphäre einzufinden, wo sich alle mit derselben Angst an den Händen halten.“
Simone Breton
„Les Montmartrois de Berlin“ will vor allem eines: Gleichgesinnte in einer Welt zusammenbringen, die schnell geworden ist. Eine Welt, die kalt agieren und dennoch heißlaufen kann wie ein überforderter Motor und manch einen atemlos zurücklässt.
Ein Beitritt zur Gruppe erfordert den Nachweis des künstlerischen Schaffens. Doch fragt man nach, so wird schnell klar, dass dies nur eine Richtschnur ist. Denn Kunst bedingt die Toleranz einer großen Freiheit, und „Freiheit ist Gefühlssache“, wie Ulrich Häusler einmal sagte.
Unabdingbar hingegen ist ein in Berlin gesetzter Lebensmittelpunkt. Denn nur so wird „Les Montmartrois de Berlin“ von der Vision eines Herzens zu einem tatsächlich pulsierenden Herzschlag: Künstler vernetzen, Gemeinschaft schaffen und sich dabei doch nicht von der Welt abwenden, sondern sich im Trend ihrer Zeit organisieren und sich kurz darauf in die Augen blicken. Denn über Facebook organisieren sich die Mitglieder von „Les Montmartrois de Berlin“ – und in ihrer Kunst treffen sie sich. Bei einem Glas Wein, einer tragenden Note oder einer klagenden Performance. Damit die Welt vielfarbig wie ein Bild bleibt. Und tanzbar.
Vernissage - Fotoausstellung von Fotograf Alexander Breitenbach in Brauhaus Südstern




© Aufgenommen von Fotograf Yusuf Beyazit
Fotografie von Alexander Breitenbach www.breitenbach-fotografie.de